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Bald müssen wir für jede Website zahlen | Das Problem mit Adblock

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Die bekanntesten Werbeblocker und ein Beispiel für die unten aufgeführte Hypothese.
Ich denke Sie wissen was ein Werbeblocker ist, vielleicht nutzen Sie sogar einen, aber haben Sie auch daran gedacht was passieren würde wenn jeder einen Adblocker nutzen würde?

Grundverständnis: Websiten die nur sehr wenige und günstige Produkte verkaufen oder gar nichts zum Kauf anbieten finanzieren sich oftmals durch Werbung wie Banner am Rand der Seite. Wenn sie einen Werbeblocker wie z.B. Adblock oder Adguard nutzen wird die Werbung nicht angezeigt und die Seitenbetreiber können nichts mehr durch sie verdienen.

Hypothese: Stellen sie sich nun vor, dass jeder im Internet einen Werbeblocker nutzen würde. Kein einziger Seitenbetreiber der sich hauptsächlich durch Werbung finanziert verdient Geld und wenn kein Geld da ist muss die Seite (mit allen Mitarbeitern) schließen oder die Nutzer müssen für den Zugriff zahlen (was einige Zeitungsseiten schon machen). Und wenn jeder Seitenbetreiber auf die Zahlmethode umsteigt könnte sogar eine Art zusammenschluss von mehreren Seiten entstehen, sodass man einen monatlichen Betrag zahlt um auf bestimmte Seiten zu gelangen.

Positives und Negatives: Nach all den negativen Punkten und der extremen Hypothese ein wenig Positives.
Zum Beispiel lädt die Seite schneller wenn die Banner nicht geladen werden müssen, damit blockt man auch die Malvertisements (die durch das Laden der Werbung Schadsoftware auf den PC lädt), die Seite sieht aufgeräumter aus und man muss nicht Werbung von Inhalt unterscheiden, was einem zum Beispiel beim konzentrieten Arbeiten hilft. Die Aufmerksamkeit beim Arbeiten wird so nicht durch ein interessanten Banner auf die Werbung gezogen und man arbeitet nicht mehr sondern spielt z.B. ein neues Spiel. Ein weiteres gutes Feature: Man kann in den meisten Adblockern Ausnahmen hinzufügen und so seine Lieblingsseite weiterhin unterstützen. Ein hier nicht weiter aufgeführtes Problem ist der Datenschutz (zu komplex für das jetzige Beispiel und zu hitzig die Debatte darüber. Die komplette Werbeindustrie müsse daran etwas ändern).
So gut sich dies aus anhört, es gibt auch Argumente die gegen eine Nutzung sprechen. So gibt es zum Beispiel kaum Werbung mit schädlichen Inhalten und jede Person sollte eine Antivirus Software besitzen. In Windows 10 ist ein Antivirus Programm sogar ein kostenloses und standartmäßiges Feature. Zudem gibt es nicht viele Seiten mit aufdringlicher, überflutender und schlecht platzierter Werbung oder gar Pop-Ups. Und sollte dies so sein, so kann man meistens auch eine andere Website nutzen. Und falls man dann mal durch eine Werbung abgelenkt werden sollte, so würde man bestimmt auch durch alles mögliche andere abgelenkt werden wie durch eine Benachrichtigung vom Handy. Außerdem nutzen viele Websiten Werbung nur in maßen und an gut platzierten und nicht gebrauchten Stellen.

Vorschlag: Meiner Meinung nach sollten die Seitenbetreiber niemals Pop-Up Werbungen nutzen und Werbung nur an freien und nicht relevanten Orten platzieren. Zudem sollte die Werbung dem Inhalt angepasst werden. Ist auf der Seite nur ein kleiner und schnell geschriebener Text vorhanden reichen 1 bis 2 Werbebanner. Handelt es sich um ein wochenlanges Projekt mit viel Text können auch mehr Banner verwendet werden. Im Gegenzug schalten die Nutzer ihren Adblocker aus.

Infografiken:

Infografik: Adblocker-Rate in Deutschland bleibt stabil | Statista
Hier gehen so einige potenzielle Werbeeinahmen verloren.

Infografik: Google sperrt täglich über 6 Mio. Ads | Statista
Beruhigend für alle Nutzer. So einiges an Werbung wird von Google gesperrt um die Nutzer zu schützen.


Die weltweite Geräteanzahl bis 2016 die Werbeblocker nutzen. Erstaunlich hoch ist die werbeblocker Nutzung auf Handys.

Es gibt sehr große Meinungsverschiedenheiten bei diesem Thema, bitte lassen sie trotz alledem eine neutrale Bewertung zu. Vielen Dank.



Autor: Kilian Bürger
Veröffentlicht: 27.11.2019

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